Abschied - Balu der Beagle

- Das Leben eines Laborhundes -
BALU der Beagle
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Abschied
- tut verdammt weh -
Nochmal hallo, lieber Besucher!

Schön, daß Du Dir meine Homepage bis hierher angesehen hast. Wir 5 hatten wirklich eine tolle Zeit miteinander. Inzwischen sind wir aber alle hinübergewechselt in das Land jenseits des Regenbogens. Leider ist es von der Natur so eingerichtet, daß irgendwann die Kräfte schwinden und der Abschied naht. So gern wir auch bei Euch bleiben würden.

Unsere Madame hat das richtig hart getroffen, mußte sie doch von 2016-19 in jedem Jahr einen von uns gehen lassen. Auch liebe Mitmenschen versterben. Zum Glück ist Timo noch bei ihr und verhindert, daß sie im Kummer versinkt. In diesem Kapitel möchte sie ihre eigenen Gedanken und Gefühle beschreiben. Deshalb übergebe ich ihr jetzt die Tastatur und sage

Tschüß

Dein Balu
Bonnies Tod trifft mich am härtesten. Er kommt völlig unerwartet und dramatisch. Ich  weine soviel wie noch nie in meinem ganzen Leben. Zwei Wochen lang kann ich kaum etwas essen, nehme 4 Kilo ab. Auch nachts finde ich keine Ruhe oder gar Schlaf. Die Gedanken kreisen unaufhörlich in Endlosschleife. Bin wie gelähmt vor Trauer, Schmerz und schlechtem Gewissen. Weil ich so hilflos war; weil es so endlos lange dauerte, bis endlich der Tierarzt  kam.

Bis zum Exzess schaue ich mir Bonnies Fotos und Videos an. Die pure Verzweiflung, unerträglicher Schmerz. Ich kann nicht loslassen. Wie soll es ohne sie weitergehen? Ohne meine Seelenfreundin und Stütze ist jeder Tag so mühsam. Trotzdem muß ich für Lotta und Timo da sein, sie fordern mit Recht meine Aufmerksamkeit.

Seit Monaten bin ich in ständiger Alarmbereitschaft - wann stirbt der Nächste? Bei  jeder Bewegung, jedem Schnaufer von Lotta ist für mich Alarmstufe rot. Die Anspannung ist kaum noch auszuhalten.

Ich fange gerade ganz langsam an, mich mit Bonnies Tod abzufinden - da stirbt Lotta; genau 10 Monate später. Ich habe keine Kraft mehr für Tränen und Trauer. Da ist nur Leere. Bin nervlich und emotional am Limit. Von der finanziellen Belastung mal ganz abgesehen.
Abschiednehmen als Dauerzustand
- es ist kaum zu ertragen -
Ich vermisse Euch alle unsäglich. Viele Jahre lang ward Ihr meine Familie,  Stütze und Halt in schwierigen Momenten. So gerne hätte ich noch mehr Zeit mit Euch verbracht, aber die Natur spielte leider dagegen.

Euch verdanke ich das spannendste, fröhlichste und erfüllendste Kapitel meines Lebens. Jeder von Euch hat mir auf seine Art gut getan und mich herausgefordert: Balu mit seiner Schwanzbeißerei war die größte Herausforderung; zumal mein erster Hund überhaupt. Micky und Lotta mit ihrer Ängstlichkeit. Buffy und Bonnie brachten mich mit ihren Kapriolen oft zum Lachen. Besonders Bonnie gab mir so viel Licht und Freude.

Etwas Vergleichbares werde ich nie wieder erleben. Ich danke Euch von Herzen und hoffe, es geht Euch gut im Land jenseits des Regenbogens.
Der Tierfriedhof
- Euer Ruheplatz für die Ewigkeit -

Menschen werden geboren, damit sie lernen können,
wie man ein gutes Leben führt. Zum Beispiel alle anderen
zu lieben und die ganze Zeit ein guter Mensch zu sein.

Hunde wissen bereits, wie man das tut,
deswegen werden sie auch nicht so alt.

Das sagte ein 6jähriger Junge, der kurz zuvor den 10 Jahre alten Familienhund an den tödlichen Krebs verloren hatte.

Quelle: unbekannt
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