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Dezember 2006
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Was wir kaum zu hoffen wagten: Nach jahrelanger Ratlosigkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit haben wir es tatsächlich geschafft, Balus Krankheit zu besiegen. Dank der Medikation mit Luminal, Cortison und Clomicalm gingen die Beißanfälle innerhalb von 2 Jahren um 99,9 % zurück!!!
Nur ganz selten noch kommt es zum Schwanzbeißen und ist mittlerweile der Ausnahmefall. Die letzte große Besserung brachten die Mädels Bonnie und Lotta. Offenbar geben sie Balu das nötige Maß an Selbstvertrauen und Sicherheit - ein Beagle ist nun einmal ein Meutehund. Seitdem die beiden bei uns sind, hat Balu Spielen gelernt, läßt sich mindestens einmal am Tag sogar zu einer gemeinsamen Toberunde hinreißen und wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, freut er sich genau wie die anderen, ohne den Schwanz zu beachten. Ja, er kann sogar eine Weile “allein” bleiben, ohne daß wir befürchten müssen, beim Heimkommen einen blutig-zerfledderten Schwanz vorzufinden.
Nachtrag 2010 Wirklich entspannt hat sich die Situation leider doch nicht, da Balu nach wie vor aus Leibeskräften lautstark heult, wenn er “allein” ist - wobei er ja mit Bonnie und Lotta als Gesellschaft nicht wirklich allein ist. Und das Geheule zerrt ganz schön an unseren Nerven - und der Nachbarn; die sich zum Glück im Laufe der Jahre damit abgefunden haben...
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März 2007
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Nach fast lebenslanger Cortisoneinnahme - von einigen kurzen Unterbrechungen abgesehen - machen sich nun die ersten Nebenwirkungen bemerkbar: Balus Haut wird dünn, das Fell schütter. Es zeigen sich vereinzelt schon kleine, kahle Stellen...
Obwohl wir verstandesmäßig darauf gefaßt waren, daß irgendwann damit zu rechnen sein würde, macht es uns nun doch das Herz schwer. In Absprache mit der Tierärztin wollen wir zumindest das Cortison so weit wie möglich reduzieren; ganz darauf verzichten werden wir wahrscheinlich leider nicht können.
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April 2008
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Nach mehreren vergeblichen Versuchen, das Cortison abzusetzen, müssen wir uns damit abfinden, daß es ohne nicht geht. Nach wenigen Wochen fängt Balu wieder mit der Schwanzbeißerei an. Allerdings versuchen wir, die Dosis so gering wie möglich zu halten.
Ansonsten ist Balu putzmunter, kerngesund - ein normaler Beagle: verschmust, verspielt - und verfressen...
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Juli 2008
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Inzwischen hat sich der Zustand des Schwanzes deutlich verbessert. Zwischen den beiden Schwanz-Fotos liegen genau 4 Jahre - welch ein Unterschied!
In den letzten Monaten wurde Balus Fell immer dünner, so daß er im Winter erbärmlich fror. Seitdem wir aber fütterungsmäßig auf Selbstgekochtes umgestiegen sind, hat sich auch das wieder wesentlich gebessert. Die zeitweise fast kahle Nase ist inzwischen ebenfalls wieder “zugewachsen”.
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April 2009
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So sieht der Schwanz heute aus - ein richtig-buschiger Beagle-Schwanz!
Naja, an den ganz schlimm zerbissenen Stellen wachsen keine Haare mehr, aber das fällt gar nicht auf. Wir sind jedenfalls alle superstolz auf den Erfolg der Therapie. Und obwohl damals unser erster Tierarzt ganz schlechte Prognosen wegen des Cortisons gemacht hat, ist Balu mittlerweile 9 Jahre alt und so fit wie noch nie in seinem Leben.
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